Tool-Einstellungen
Branding, Organisation, Spielzeit, Anmeldesysteme, Schnittstellen, Module und Uploadregeln verwalten
Die Tool-Einstellungen verändern die grundlegende Darstellung und den technischen Rahmen von Artwork. Alle Register setzen die Berechtigung zum Ändern der Tool-Einstellungen voraus. Änderungen sollten mit der internen IT und – bei Anmeldedaten oder Schnittstellen – mit den jeweiligen Systemverantwortlichen abgestimmt werden.
Branding
Hier lädst du drei zentrale Grafiken hoch:
| Grafik | Verwendung |
|---|---|
| Großes Logo | Anmeldeseite und E-Mail-Kommunikation |
| Kleines Logo | Kopf- und Navigationsbereich in Artwork |
| Login-Illustration | Bildbereich der Anmeldeseite |
Dateien können angeklickt oder per Drag-and-drop abgelegt werden. Unterstützt werden JPEG, SVG, PNG, WebP und GIF. Nach der Auswahl zeigt Artwork eine Vorschau und speichert die Grafik. Verwende für Logos möglichst eine klare, gut lesbare Variante mit geeignetem Kontrast und prüfe anschließend Login, Navigation und eine typische E-Mail.
Kommunikation & Rechtliches
Dieses Register bündelt organisationsweite Absender- und Rahmendaten:
- Seitentitel und Name der Organisation,
- HTTPS-Links zu Impressum und Datenschutzerklärung,
- Einladungs- und allgemeine Geschäfts-E-Mail-Adresse,
- E-Mail-Fußzeile,
- Beginn und Ende des Spielzeitfensters,
- Name, Straße, Postleitzahl, Ort und E-Mail für Briefköpfe.
Die Felder speichern beim Verlassen, sofern der Inhalt gültig ist. E-Mail- und Webadressen werden geprüft. Das Spielzeitfenster ist nicht nur eine Beschriftung: Es dient unter anderem als Standardzeitraum im BI-Dashboard und als Bezug für spielzeitbezogene Arbeits- und Vertragsauswertungen.
Spielzeit nicht während einer Auswertung beiläufig ändern
Eine neue Spielzeit kann Standardzeiträume und Kennzahlen verschieben. Lege sie bewusst zum Saisonwechsel fest und informiere Personen, die BI-, Arbeitszeit- oder Vertragsberichte erstellen.
Externe Benutzerverwaltung
Artwork kann Benutzerkonten aus einer zentralen Benutzerquelle beziehen:
- LDAP/Active Directory für Verzeichnisdienste,
- OIDC/SSO für die Anmeldung über einen Identity Provider.
Eine Quelle besitzt einen Namen, Typ und Aktivstatus. Nach dem Einrichten kannst du die Verbindung testen, bearbeiten oder löschen. Gruppenabbildungen zeigen, welche externen Gruppen in Artwork berücksichtigt werden; bei Bedarf lassen sich verschachtelte Gruppen einbeziehen.
Für LDAP werden Server, Port, Basis, technisches Abfragekonto, Filter und Sicherheitsoptionen benötigt. Für OIDC werden Discovery-Adresse, Client-ID, Client-Secret, Anmeldebereiche, eindeutiger Identifikator, Gruppenangabe und erlaubte E-Mail-Domains gepflegt. Die nach dem Speichern angezeigte Weiterleitungsadresse muss beim Identity Provider registriert werden.
Nur mit IT-Verantwortung ändern
Falsche Filter, Identifikatoren oder Domainfreigaben können Konten auslassen, doppelt anlegen oder ungewollt zulassen. Behandle Dienstpasswörter und Client-Secrets wie Zugangsdaten, teste die Verbindung und prüfe Änderungen zuerst mit ausgewählten Konten.
Schnittstellen
Artwork-API
Unter Artwork-Schnittstelle werden API-Schlüssel mit Name, Erstellungs- und Ablaufdatum sowie Status verwaltet. Ein neuer Schlüssel wird nur bei der Erstellung vollständig angezeigt. Kopiere ihn direkt in den vorgesehenen, geschützten Passwort- oder Secret-Speicher. Abgelaufene oder widerrufene Schlüssel funktionieren nicht mehr.
Vergib pro angebundenem System einen eigenen, benannten Schlüssel. So kann ein Zugang gezielt widerrufen werden, ohne andere Integrationen zu unterbrechen. Teile Schlüssel niemals per ungeschützter E-Mail oder Chatnachricht.
Sage-Schnittstelle
Wenn die Sage-Anbindung in eurer Installation verfügbar ist, kann sie Buchungsdaten automatisch in Projektbudgets importieren. Hinterlegt werden Host, Endpunkt, Benutzer, Passwort, Start-Buchungsdatum, tägliche Abrufzeit und Aktivstatus.
Berechtigte Personen können außerdem:
- einen vollständigen Abruf erneut starten,
- Daten für Kostenstelle und/oder Datumsbereich gezielt importieren,
- Buchungen nach Kostenstelle und/oder Zeitraum löschen,
- optional auch bereits zugeordnete Datensätze löschen,
- Import- und Löschprotokolle prüfen und exportieren,
- die Bedeutung und Reihenfolge der ersten beiden Budgetspalten festlegen.
Import und Löschen verändern Budgetdaten
Gezielte Importe können vorhandene Daten überschreiben. Beim Löschen bereits zugeordneter Datensätze sind Projektbudgets unmittelbar betroffen. Erstelle vor umfangreichen Korrekturen einen abgestimmten Prüfplan und kontrolliere das Sage-Protokoll sowie betroffene Projekte.
Modulsichtbarkeit
Jedes aktivierte Modul kann als Eintrag in der Hauptnavigation ein- oder ausgeschaltet werden. Wird das Kontrollkästchen entfernt, verschwindet der zugehörige Navigationspunkt für alle Benutzer, bis das Modul wieder aktiviert wird. Administratoren können je nach Systemkontext weiterhin Sonderzugriffe besitzen.
Das Ausblenden löscht keine Fachdaten. Es kann Arbeitsabläufe aber faktisch unterbrechen, weil Benutzer den Bereich nicht mehr über die Navigation erreichen. Informiere das Team vor einer Änderung und prüfe abhängige Links, Rollen und Prozesse.
Dateieinstellungen
Für verschiedene Uploadbereiche legst du fest:
- welche Dateitypen akzeptiert werden,
- wie groß eine einzelne Datei maximal sein darf – zwischen 1 und 150 MB.
Zulässige Typen erscheinen als Marken und lassen sich einzeln entfernen. Die Einstellung wirkt auf zukünftige Uploads im jeweiligen Bereich. Bereits vorhandene Dateien werden dadurch nicht automatisch umgewandelt oder gelöscht.
Erlaube nur Formate, die eure Benutzer benötigen und die eure Sicherheitsrichtlinien zulassen. Ein zu niedriges Limit blockiert legitime Dateien; ein sehr hohes Limit erhöht Speicher- und Übertragungsbedarf.
Sichere Änderungsreihenfolge
- Ziel und betroffene Benutzer festhalten.
- Bei Schnittstellen, SSO oder Dateiregeln IT und Datenschutz einbeziehen.
- Bestehende Werte und Zugangsdaten gesichert dokumentieren.
- Änderung mit kleinem Umfang vornehmen und Verbindung beziehungsweise Anzeige testen.
- Einen typischen Anwenderablauf vollständig durchspielen.
- Team informieren und Verantwortlichkeit für die weitere Pflege festlegen.